Arbeitszeit

Die Arbeitszeit ist gesetzlich geregelt im Arbeitszeitgesetz.
Arbeitszeit ist die durch Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag geregelte Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit, ohne die Pausen.
Das Arbeitszeitgesetz bestimmt das gesetzlich zulässige Maß der Arbeitszeit.
Bereitschaftsdienste werden voll auf die reguläre Wochenarbeitszeit angerechnet. Arbeit in Rufbereitschaft ist nur erlaubt, wenn die Maximalbeitszeit von 48 Wochenstunden nicht überschritten wird. Dass Arbeitnehmer kurzfristig bis zu zehn Stunden arbeiten ist erlaubt, wenn in einem halben Jahr im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

Lesen Sie im Folgenden die Rechtsprechungszusammenfassung des Bundesarbeitsgerichts zum Thema Arbeitszeit:

24-Stundendienste der Werksfeuerwehr

Der Zehnte Senat hatte im Urteil vom 23. Juni 2010 (- 10 AZR 543/09 -) die Vereinbarkeit der Arbeitszeitregelung in § 5 Abschnitt II des Manteltarifvertrags für die chemische Industrie (MTV) mit dem ArbZG zu prüfen. Danach gelten ua. für die Werkfeuerwehr sog. 24-Stunden-Dienste, die aus einer achtstündigen Arbeitszeit, einer Arbeitsbereitschaft und einer Bereitschaftsruhezeit bestehen. …

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